Dr. Chrstine Theiss - Sexy Ärztin ist amtierende Kickbox-Weltmeisterin!

Eine Hotelsuite in der spanischen Pampa, eine knappe Autostunde von Sevilla entfernt. Auf den Satinlaken rekelt sich Frau Dr. Christine Theiss, 31, Ärztin und seit vier Jahren Kickbox-Weltmeisterin (33 Kämpfe, 32 Siege, davon elf durch k. o.).

Ihre Blicke spielen mit der Kamera des Fotografen, die blonde Mähne ist völlig zerzaust. Ganz so, als hätte sie den ganzen Tag schöne Dinge im Bett gemacht. Hat sie ja auch - exklusiv. „Ist schon lustig“, wundert sie sich. „Hier in Spanien wird viel mehr Wert auf die Haare gelegt. Ich habe bestimmt 10 Kilo Haarspray auf dem Kopf. In Deutschland interessiert immer nur die Oberweite.“
Einspruch, Christine. Als würde uns nur Doppel-D scharfmachen! Außerdem gibt es an Christine Theiss nun wirklich nichts herumzumäkeln. „Bild“ nannte sie „die schönste Sportlerin Deutschlands“, und Stefan Raab frotzelte bei ihrem „TV-Total“-Besuch: „Du hast dich ja ganz gut gehalten.“
Zum Dank kickte Theiss auf High Heels Raab einen Apfel von der Stirn. Einmal wurde sie gefragt, ob sich das denn nicht widerspreche, ihr Arztberuf einerseits und das Vermöbeln ihrer Konkurrentinnen andererseits?
Trockene Antwort: „Ich schlage keinen, der das nicht will.“ Wenn Christine Theiss im Ring ihre Gegnerinnen verarztet, hat sie immer eine Patientenverfügung dabei.
Die nächste Visite steht fest: ihr Duell gegen die tschechische Herausforderin Martina Müllerova - am 16.Dezember live auf SAT 1.

Frau Doktor, für uns Männer bis du eine ziemliche Zumutung: Du bist sexy und klug, du hast Erfolg und einen Wahnsinns-Punch. Sind Männer in deiner Gegenwart ganz klein mit Hut?

In den ersten Minuten sind sie vielleicht ein bisschen schüchtern. Aber dann entsteht schnell eine entspannte Kumpel ebene. Ich verbringe seit meinem siebten Lebensjahr im Training jeden Tag ausschließlich mit Männern. Ich weiß also mit ihnen umzugehen.

Du bist seit sechs Jahren verheiratet, dein Mann ist ein erfolgreicher Kardiologe. Womit hat er dich beeindruckt?

Mein Mann weiß ganz genau, was er will und wer er ist. Das finde ich faszinierend. Er definiert sich über seine eigene Leistung und nicht über die seiner Frau. Er hat das Selbstbewusstsein und das Vertrauen, mich laufen zu lassen. Und er hat einen überragenden Wortwitz.

Was sagt dein Mann zu unseren Fotos?

Als ich sie ihm gezeigt habe, hat er gesagt: „Wenn ich nicht schon mit dir verheiratet wäre, hätte ich mich jetzt gleich noch einmal in dich verliebt!“

Wer wäre ansonsten dein Typ Mann, so rein optisch?

Daniel Craig wäre einer, der mir gefällt. Jawoll! Kein klassisch hübscher Mann, eher so einer mit Ecken und Kanten. Was mir gut gefällt, sind ein kantiges Kinn, scharfes Profil, klare Augen. Mit Wischiwaschi-Männern kann ich nichts anfangen.

Hochleistungssportler wie du haben ein extrem ausgeprägtes Körpergefühl. Das merkt man auf den Bildern: Du hast offensichtlich kein Problem damit, sexy zu posieren.

Mein Leben dreht sich vor allem um zwei Dinge: Medizin und Sport. Es geht also immer um den Körper. Scham ist mir wurscht. Ich weiß, dass ich gut in Schuss bin, und ich bin es gewohnt, leicht bekleidet aufzutreten und meine Kämpfe zu bestreiten. Beim Shooting waren bis zu 13 Leute im Raum, da musst du den Schalter umlegen und dich wohlfühlen können. Sonst sieht man das in den Augen, und du kannst die Aufnahmen gleich in die Tonne werfen.

Augen? Wer schaut dir denn in die Augen - bei den Beinen und bei deinem Waschbrettbauch?

Ich habe einen Sixpack, weil ich ihn beruflich brauche, privat hätte ich den nie. Ich finde ihn sehr schön, aber der Trainingsaufwand steht in keinem Verhältnis. Richtig stolz bin ich auf meinen Hintern, der ist wirklich schön rund und fest. Der hängt bei mir nicht so schlaff runter wie bei diesen ausgehungerten Models.

Apropos: Bald sehen wir dich auch noch als Moderatorin in der Abnehm-Show „The Biggest Loser“ auf Kabel 1. Du traust dir ja eine Menge zu.

Ja, ins Fernsehen zu gehen, war immer schon ein Traum von mir. Ich kann ja nix verlieren, mich kennt ja keiner. Selbst wenn man mich jetzt fragen würde, ob ich „Wetten, dass...?“ machen wolle, dann würde ich sagen: Na, logisch, immer her damit! Mich werden sie natürlich nicht fragen, aber ich hätte den Mumm. Alle anderen trauen sich ja offensichtlich nicht. Da bin ich ganz Sportler: Ich wachse an meinen Aufgaben.