Barbara

Chic essen gehen und danach abfeiern? Das kannst du mit Barbara vergessen! In ihrer dänischen Heimat ist sie so berühmt, dass sie mit dir am liebsten in die Natur flüchtet.

Text: Sebastian Bütow

Wo sind wir uns zum ersten Mal begegnet?

Im Wald! Es war schon dunkel und ich hatte Tränen in den Augen. Mein Labrador war mir entlaufen und ich hatte fast keine Stimme mehr, weil ich stundenlang nach ihm gerufen habe. Plötzlich hörte ich deine Stimme, du wolltest wissen, was mit mir los sei. Ich konnte nicht sehen, wie du aussahst, es war mir auch peinlich, dir in die Augen zu gucken in diesem hysterischen Zustand. Du hast mich beruhigt, auf eine Parkbank gepflanzt und 20 Minuten später kamst du mit Blacky wieder. Du Held!

Habe ich einen Finderlohn bekommen?

Oh ja! Und was für einen. Ein paar Tage später habe ich dich bekocht, es gab Ente. Du bist ziemlich lange geblieben. (Lacht) 

Verstehe. Aber jetzt mal schön der Reihe nach. Wie fing der Abend an?

Als du mir Blacky zurückgebracht hast, konnte ich noch nicht sehen, was für ein hübscher Bengel du bist, es war ja ziemlich dunkel. Und als du dann bei mir angeklopft hast, musste ich mich wirklich ziemlich zusammenreißen. Was für ein Prachtkerl! Ich will nicht sagen, dass es Liebe auf den ersten Blick war, aber so nach einer halben Stunde waren meine Knie nur noch Brei.

Was hat dich an mir umgehauen?

Deine Selbstsicherheit, dein Charme, deine freundlichen, lachenden Augen, dein rustikales Outdoor-Outfit. Du bist nicht eitel, ein lässiger Naturbursche. So etwas ist in meiner Welt wirklich ziemlich rar! Ich stehe auf Kerle, die eine Kuh aus dem Fluss retten können. Endlich bin ich mal einem begegnet, der das wirklich könnte!