Sniper: Ghost Warrior 2: Schleichen, nicht ballern!

Über 3 Millionen Mal hat sich der Vorgänger verkauft. Jetzt ist der Nachfolger Sniper: Ghost Warrior 2 da. LIKE-Online.de hat ihn angetestet und ist beeindruckt:

Nicht rennen und ballern was das Zeug hält, ist das Ding von Sniper: Ghost Warrior 2, sondern die ruhige, überlegte Vorgehensweise eines Scharfschützen, der sich gut versteckt und aus der Deckung agiert und sich nur dann schnell bewegt, wenn er entdeckt wurde.

Der Multiplattform First Person Shooter verwendet dabei für die Grafik die fortschrittliche Cry ENGINE 3, was dem Game viel optische Atmosphäre bringt, egal, ob es sich um das vom Krieg zerstörte Sarajevo, einen üppigen Dschungel oder die Bergmassive des Himalaja handelt. Eine gute Nachbildung des Verhaltens moderner Präzisionswaffen (wie zum Beispiel die Abzugsempfindlichkeit) sowie eine befriedigende Gegner-KI runden das Spiel zu einem Spaß für virtuelle Sniper ab.

Der Multiplayer-Modus ist erfrischend einfach im Einstieg und bietet große Maps an, die erst einmal in Hinblick auf den besten Standort für den Sniper erforscht werden sollten. Hier haben erfahrene Spieler anfangs eindeutige Vorteile und sind kaum zu erwischen. Das ändert sich aber schnell mit zunehmender Spielerfahrung.

Insgesamt ist Sniper: Ghost Warrior 2 absolut empfehlenswert für Spieler, die nichts mit dem üblichen hektischen Permanent-Geballere anfangen können (oder einfach eine Pause davon haben wollen) und dabei nicht auf einen erstklassigen Shooter verzichten wollen - egal, ob im Single- oder im Multiplayermodus!