42 Prozent warten bis zur letzten Minute – so rettet KI dein Valentinstagsgeschenk

Valentinstag kommt jedes Jahr zur gleichen Zeit und trotzdem wird sich in Deutschland oft erst auf den letzten Drücker für ein Geschenk entschieden. MYPOSTER-Daten zeigen: 42 Prozent der Bestellungen kommen in den letzten 48 Stunden, werden abends getätigt und der Express-Anteil steigt um 31 Prozent. Ein Großteil der Menschen wünscht sich aber auch Last-Minute etwas Persönliches und kein Standardgeschenk. Wie man trotz fehlender Zeit mithilfe von KI wertvolle Erinnerungen schaffen kann und wieso im Februar der Jahreskalender ein überraschendes Revival erlebt, weiß Sebastian Ellguth, Head of Marketing bei MYPOSTER.

Foto von ROMAN ODINTSOV auf Pexels

München, 07.01.2026. Valentinstag fällt dieses Jahr auf einen Samstag – scheinbar perfekt für große Pläne und Überraschungen. Und trotzdem entsteht die Romantik in Deutschland oft erst dann, wenn der Tag schon gefährlich nah ist: Laut einer Umfrage denken über 80 Prozent der Deutschen frühstens eine Woche vor dem 14. Februar an Präsente für ihre Liebsten.  Interne Daten von MYPOSTER unterstreichen das: Die meisten Entscheidungen für Fotogeschenke passieren kurzfristig und spät am Abend. Rund 42 Prozent aller Valentinstags-Bestellungen erfolgen innerhalb der letzten 48 Stunden vor dem 14. Februar. Die Peak-Uhrzeit ist hier zwischen 21 und 22 Uhr. Außerdem ist der Express-Anteil um 31 Prozent gestiegen. „Ein eindeutiger Trend zu spontanen Entscheidungen“, ordnet Sebastian Ellguth, CMO und E-Commerce-Experte bei MYPOSTER, ein. Damit Last Minute nicht gleich lieblos heißt, setzt das Unternehmen in dieser Valentinstags-Saison erstmals auf einen KI-Fotobuch-Designer, der die Erstellung auf unter fünfundzwanzig Minuten verkürzen kann: Die KI unterstützt beim Kuratieren, Anordnen und Gestalten – der Anspruch auf hohe Qualität bleibt dabei konstant.

Schluss mit Standard: Verliebte erwarten selbstgemachte Geschenke

Gerade weil Valentinstag für 74 Prozent der Deutschen kommerzüberladen ist, punktet man nicht mit besonders teuren Geschenken, sondern erobert mit persönlichen Aufmerksamkeiten die Herzen.  Personalisierte Geschenke erleben rund um den Valentinstag einen starken Aufschwung: MYPOSTER sieht zwischen dem 20. Januar und dem 10. Februar eine um 30 Prozent höhere Nachfrage nach Fotobüchern im Vergleich zum Jahresschnitt – Weihnachten ausgenommen. Sebastian Ellguth beobachtet: „Besonders häufig entstehen Alben, die wie kleine Chroniken funktionieren mit Titeln wie ‚Unser Jahr‘ oder ‚Unsere ersten 12 Monate‘“. Dass diese Art Rückblick mehr ist als Sentimentalität, stützen auch psychologische Befunde: Studien zeigen, dass gemeinsame romantische Nostalgie mit mehr Nähe, Verbundenheit und Beziehungszufriedenheit zusammenhängen kann, also mit genau dem, wonach sich viele am Valentinstag eigentlich sehnen.  „Wir beobachten, dass Menschen genug haben von Standardgeschenken, die man einfach aus Gewohnheit kauft“, ordnet Ellguth ein. „Was gerade zurückkommt, sind Geschenke mit Erinnerungskern. Nicht groß, nicht laut, aber eindeutig“, so der Experte.

Jahreskalender für Paare feiern ein Mini-Revival

Der eigentliche Ausreißer aus den Daten von MYPOSTER ist ein Klassiker, den man im Februar kaum noch auf dem Zettel hat: der Kalender. Wer denkt, das neue Jahr beginne mit dem ersten Januar, hat die Rechnung ohne den Valentinstag gemacht. Rund um den 14. Februar liegt die ist die Anzahl an Bestellungen rund 75 Prozent höher als in der Folgewoche. Der Grund wirkt fast wie eine kleine Liebeserklärung an die eigene Zeitrechnung: Auffällig oft nutzen Kund:innen dabei die Option, den Startmonat frei zu wählen. Ellguth berichtet: „Viele Kalender starten nicht im Januar, sondern im Kennenlernmonat, im Hochzeitsmonat oder genau dort, wo Paare ihr eigenes Jahr beginnen lassen“. Der Kalender wird damit weniger zum Organisationswerkzeug als zu einer kleinen Beziehungserzählung: zwölf Seiten, die nicht „2026“ sagen, sondern „wir“. Jährlich erkennt er: „Menschen bauen sich ihren eigenen Rhythmus und machen aus einem klassischen Produkt wieder eine persönliche Geschichte.“

Last-Minute-Retter: 50 Prozent der Fotobücher werden mit Hilfe von KI-Designer erstellt

„Viele denken immer noch, sie müssten sich zwischen einem persönlichen Liebesbeweis und einer schnellen, einfachen Idee entscheiden. Wenn man aber die Möglichkeiten der KI richtig nutzt, geht auch beides gleichzeitig“, weiß Sebastian Ellguth. Früher war ein Fotobuch als Last-Minute-Geschenk oft ein Stressfaktor: zu viele Bilder, zu wenig Zeit, zu viele Entscheidungen. Heute ist der Prozess durch den Einsatz von KI für viele deutlich entspannter geworden. Rund die Hälfte aller Alben bei MYPOSTER entstehen mit der Unterstützung von künstlicher Intelligenz. Sie kommt genau dann ins Spiel, wenn die Idee da ist, aber die Energie oder die Zeit fehlt. Die KI erkennt, welche Fotos zusammenpassen, und kann diese anhand von Metadaten chronologisch sortieren. In wenigen Minuten entsteht durch ein harmonisches Layout und der Anordnung der Bilder eine wertvolle Geschichte. Der CMO erklärt: „Der Prozess wird im Schnitt auf unter 25 Minuten reduziert und benötigt deutlich weniger Klicks als die klassische Gestaltung“. Er fährt fort: „Wir haben gemerkt, dass sich Menschen das Buch wünschen, aber nicht den Aufwand. Es ist fast schon paradox: Das Fotobuch ist eines der persönlichsten Geschenke überhaupt, aber oft entsteht es in Hektik. Die KI soll den Einstieg abnehmen, damit mehr Platz für Emotionen ist und das Persönliche überhaupt stattfinden kann“, schließt er.


1: https://stilundmarkt.de/Im-Handel/Last-Minute-Shopping-am-Valentinstag
2: https://yougov.com/de-de/artikel/45226-valentinstag-fur-die-liebe-oder-fur-den-kommerz
3: https://eprints.soton.ac.uk/454349/


Über MYPOSTER

MYPOSTER GmbH wurde 2010 in München gegründet und zählt heute zu den führenden deutschen Anbietern personalisierter Druckprodukte. Das Unternehmen produziert in Deutschland, betreibt eigene Fertigungsstätten und entwickelt digitale Lösungen, die kreative Prozesse vereinfachen. Das KI-Fotobuch ist Teil dieser Weiterentwicklung – eine Technologie, die sich nicht selbst in den Vordergrund stellt, sondern Menschen hilft, Erinnerungen greifbar zu machen. Mehr Informationen finden Sie hier.