Eine explorative klinische Studie vom Biotechnologieunternehmen Hifas da Terra liefert nun erste Daten zur Entwicklung der Symptombelastung im Zeitverlauf und zeigt, dass sich Veränderungen in mehreren Beschwerdebereichen beobachten lassen. Die Ergebnisse ordnen sich in eine wachsende Debatte ein, in der neben etablierten Therapieformen auch ergänzende, nicht-hormonelle Ansätze zunehmend untersucht werden.

Wechseljahresbeschwerden in klinischer Untersuchung um bis zu 56 Prozent reduziert
Berlin, 20.04.2026. Schlafstörungen, Hitzewallungen und mentale Erschöpfung gehören für viele Frauen zu den prägenden Erfahrungen der Wechseljahre. Dennoch werden diese Beschwerden häufig erst spät eingeordnet oder nicht im Zusammenhang betrachtet. Die Menopause wird in der Praxis oft nicht als klar abgegrenzte Phase erkannt, sondern als schleichender Prozess, der sich über mehrere Jahre erstrecken kann. Eine aktuelle klini-sche Studie unter der Leitung von Dr. Santiago Palacios liefert nun neue Daten dazu, wie sich die Symptombelastung in dieser Lebensphase entwickeln kann. Der Beobachtungs-zeitraum umfasste zwölf Wochen mit einer anschließenden Nachbeobachtung von bis zu sechs Monaten. Während dieser Zeit nahmen die Teilnehmerinnen täglich zwei Kapseln des untersuchten Nahrungsergänzungsmittels Hifas-Menopause zu einer Hauptmahlzeit ein. Die Auswertung erfolgte anhand etablierter klinischer Skalen, darunter die Menopause Rating Scale (MRS) zur Erfassung der Symptomintensität sowie die Cervantes-Skala zur Bewertung der Lebensqualität.
Veränderungen im Verlauf der Studie messbar
Die Ergebnisse zeigen, dass sich die wahrgenommene Symptombelastung im Studienver-lauf veränderte. Bereits nach einem Monat wurde eine Reduktion einzelner Beschwerden um 37 Prozent dokumentiert. Nach sechs Monaten lag die Verringerung der Gesamtsymp-tomatik bei bis zu 56 Prozent. Auch einzelne Symptome entwickelten sich im Verlauf un-terschiedlich: So wurde bei Hitzewallungen nach drei Monaten eine Reduktion von rund 25 Prozent beobachtet, die sich im weiteren Verlauf auf etwa 43 Prozent erhöhte.
Versorgungssituation bleibt vielschichtig
Die Ergebnisse stehen im Kontext einer weiterhin heterogenen Versorgungslage. Viele Frauen erleben Beschwerden über einen längeren Zeitraum, ohne dass diese eindeutig eingeordnet werden. Gleichzeitig bestehen unterschiedliche Erwartungen und Unsicher-heiten im Umgang mit bestehenden Therapieoptionen. Neben etablierten medizinischen Behandlungen rückt daher zunehmend die Frage in den Fokus, welche ergänzenden An-sätze untersucht werden und wie sich verschiedene Einflussfaktoren auf das Wohlbefin-den in den Wechseljahren auswirken.
Untersuchter Ansatz und Einordnung der Ergebnisse
In der Studie wurde eine Kombination verschiedener Inhaltsstoffe eingesetzt, darunter Vi-talpilze wie Reishi, Hericium (Löwenmähne) und Cordyceps sowie pflanzliche Bestandtei-le, Probiotika und Vitamin B6. Diese Zusammensetzung wird im Kontext von Stressregula-tion, hormonellen Veränderungen und allgemeinem Wohlbefinden erforscht. Die vorlie-genden Daten liefern erste Hinweise darauf, dass sich Veränderungen in mehreren Be-schwerdebereichen parallel beobachten lassen.
Zunehmende Aufmerksamkeit für die Menopause
Die Menopause rückt zunehmend in den Fokus von Forschung und Öffentlichkeit. Dabei geht es nicht nur um einzelne Symptome, sondern um eine Lebensphase, die mit vielfälti-gen Veränderungen verbunden ist und unterschiedliche Bereiche des Alltags betreffen kann. Die vorliegenden Ergebnisse tragen dazu bei, die Diskussion um Wechseljahresbe-schwerden um weitere Perspektiven zu erweitern und zeigen, dass der Bedarf an differen-zierten und evidenzbasierten Ansätzen weiterhin hoch ist.
Quelle: Hifas da Terra
