Ein ungeschätztes Gemüse: Knollensellerie

Knollensellerie kann kulinarisch für so manche angenehme Überraschung auf dem Teller sorgen – zum Beispiel in einem Sellerie-Strudel!

© BVEO Ariane Bille

Knollensellerie ist lecker und voller ungeahnter Zubereitungsmöglichkeiten. Das wissen vor allem experimentierfreudige Köche zu schätzen. Gesund ist er auch noch und kommt aus der Region. Mehr als genug Gründe also, das gesunde Wintergemüse mit dem unverwechselbar würzigen und leicht süßlichen Geschmack in den verschiedensten Varianten auszuprobieren. Knackig als Schnitzel, fein gerieben oder gewürfelt im Salat, püriert als Beilage, im Eintopf, der Bolognese-Sauce oder einfach in handliche Sticks geschnitten zum Snacken und Dippen, in Hummus oder Quark.

Kalzium, Eisen und eine Menge Vitamine – Knollensellerie hat es in sich. Die Konsistenz von Knollensellerie kann von weich bis sehr fest reichen, je nach Jahreszeit und Größe der Knollen. Großer Beliebtheit erfreuen sich bei ausgewiesenen Knollensellerie-Fans insbesondere die jungen, kleinen Knollen mit ihrem zarten Biss. 

Im Herbst – zwischen August und Dezember – ist Knollensellerie aus heimischem Freilandanbau erhältlich. Eine Ausnahme davon, bilden allerdings die jungen, knackigen Knollen, die als Bundware verkauft werden. Die sind bereits ab Mai erhältlich. In den Monaten davor und danach kommt er aus geschütztem Anbau. Weil sich die Knollen aus der späten Ernte hervorragend lagern lassen, bekommt man sie aber auch in den übrigen Monaten jederzeit.

Sellerie-Strudel

Zutaten:

  • 500 g Knollensellerie (mit Grün, oder Petersilie)
  • 2 Möhren
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Birne
  • 1 Bio-Zitrone
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Rosinen
  • Meersalz
  • 1 Prise Cayennepfeffer
  • 320 g Blätterteig
  • 60 g Roquefort-Käse
  • 20 g Walnüsse
  • 1 Eigelb

Zubereitung:

  1. Sellerie schälen und klein würfeln. 3 Zweige des Selleriegrüns waschen, trocken schütteln und fein hacken. Falls kein Selleriegrün vorhanden, durch Petersilie ersetzen und genauso verfahren.
  2. Möhren putzen, vom Strunk befreien und ebenfalls klein würfeln. Zwiebel schälen und fein hacken. Birne waschen, trocken reiben vom Kerngehäuse befreien und würfeln. Zitrone waschen, trocken reiben und Schale abreiben.
  3. Backofen auf 180°C (Umluft) vorheizen.
  4. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin mit 1 TL Zitronenschale anschwitzen. Sellerie- und Möhrenwürfel dazugeben und etwa 10–15 Min. bissfest garen. Zum Schluss Birnenwürfel und Rosinen dazugeben, mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken und weitere 5 Min. garen.
  5. Backblech mit Backpapier auslegen und Blätterteig darauf ausbreiten. Gemüse aus der Pfanne in die Mitte des Blätterteigs geben und etwa 5 cm Teigrand freilassen. Roquefort-Käse mit den Händen auseinander zupfen und zusammen mit den Walnüssen über dem Gemüse verteilen.
  6. Teigränder über die Füllung erst von der Längsseite und dann von den Enden her einschlagen und mit Eigelb bepinseln.
  7. Strudel im Ofen auf mittlerer Schiene etwa 25–30 Min. goldbraun backen. Abkühlen lassen und warm genießen.