Anlässlich des International Sushi Day am 18. Juni veröffentlicht foodora, eine der führenden Lieferplattformen Europas, eine neue Datenanalyse zur europäischen Sushi-Leidenschaft.
Der Bericht identifiziert die wahren „Sushi-Hauptstädte“ Europas, untersucht die Preisentwicklung verschiedener Sushi-Kategorien und zeigt die wachsende Bedeutung nachhaltiger, pflanzenbasierter Alternativen.
Oslo ist Europas Sushi-Zentrum
Misst man den Sushi-Konsum im Verhältnis zur Einwohnerzahl, führt Oslo das Ranking klar an. Die norwegische Hauptstadt weist den höchsten Pro-Kopf-Sushikonsum Europas auf und liegt deutlich vor Wien auf Platz zwei sowie dem schwedischen Universitätsstandort Uppsala auf Platz drei. Die Top 10 werden ergänzt durch Stockholm, Graz, Tromsø, Innsbruck, Göteborg, Liberec und Stavanger. Norwegen, Schweden und Österreich stellen jeweils drei Städte in den Top Ten, Tschechien eine Stadt. Besonders auffällig: Maki dominiert Europa. In sieben der zehn führenden Städte ist Maki die beliebteste Sushi-Variante. Stockholm und Göteborg bevorzugen Rolls, während Uppsala andere Sushi-Varianten favorisiert.
Auch außerhalb der Hauptstädte wächst die Nachfrage stark. Die ungarische Stadt Pécs verzeichnet mit einem Plus von 141,6 % gegenüber dem Vorjahr das höchste Wachstum Europas. Es folgen Salzburg (+36,7 %), Miskolc (+29,1 %), Debrecen (+27,4 %) und Linz (+25,8 %). Selbst etablierte Märkte wie Oslo wachsen weiter und legten um 10,5 % zu.
| Rang | Stadt, Land | Beliebteste Sushi-Art |
|---|---|---|
| 1 | Oslo, Norwegen | Maki |
| 2 | Wien, Österreich | Maki |
| 3 | Uppsala, Schweden | Sushi |
| 4 | Stockholm, Schweden | Roll |
| 5 | Graz, Österreich | Maki |
| 6 | Tromsø, Norwegen | Maki |
| 7 | Innsbruck, Österreich | Maki |
| 8 | Göteborg, Schweden | Roll |
| 9 | Liberec, Tschechien | Maki |
| 10 | Stavanger, Norwegen | Maki |
Die Ökonomie des Sushi-Konsums: Gemüse-Sushi bleibt am preisstabilsten
Thunfisch weist europaweit die stärksten Preisschwankungen auf. In Schweden stiegen die Preise im Durchschnitt um 38,9 %. Lachs entwickelte sich moderater: Schweden verzeichnete ein Plus von 17 %, Norwegen von 11,8 %, während Österreich, Tschechien und Ungarn lediglich geringe einstellige Preissteigerungen aufwiesen. Im Gegensatz dazu bleiben vegetarische und pflanzenbasierte Optionen bemerkenswert stabil. In Norwegen stiegen die Preise für vegetarisches Sushi lediglich um 1,3 %. Insgesamt bewegten sich die Preisänderungen dieser Kategorie in allen fünf Märkten zwischen 1,3 % und 12,8 %. Pflanzliche Varianten sind damit die preisstabilste Sushi-Wahl Europas. Auch der Preisvergleich zwischen Lachs- und Veggie-Rolls bestätigt diesen Trend: Pflanzliche Alternativen sind je nach Land bis zu 32 % günstiger. Die Daten zeigen, dass sich Sushi-Menüs unterschiedlich entwickeln. Premium-Fischsorten weisen die größten Preisschwankungen auf, während Gemüse-basierte Optionen die konstanteste Preisentwicklung zeigen.

