Vitalpilz-Studie zwingt die Schlafmedizin zum Umdenken bei Frauen

Schlafstörungen bei Frauen sind kein individuelles Problem, sondern ein strukturell unterschätztes Gesundheitsrisiko. Zahlreiche Betroffene liegen nachts wach oder fühlen sich am Morgen erschöpft. Dennoch bleibt die weibliche Nachtruhe in der Forschung unterrepräsentiert1. Eine aktuelle klinische Beobachtungsstudie des Biotechnologieunternehmens Hifas da Terra rückt das Thema nun in den Fokus und untersucht erstmals unter Alltagsbedingungen den Einsatz von Vitalpilzen im Zusammenhang mit weiblicher Erholungsqualität. Die Ergebnisse zeigen deutliche Verbesserungen der subjektiven Erholung sowie einen reduzierten Einsatz von Medikamenten. Dr. Catalina Fernández de Ana Portela, Gründerin und Biologin bei Hifas da Terra, erläutert, welche neuen Impulse sich aus den Daten für die Praxis ergeben.

© Hifas da Terra | Dr. Catalina Fernández de Ana Portela, Gründerin und Biologin bei Hifas da Terra

Berlin, 05.02.2026. Schlechter Schlaf wirkt sich nicht nur auf die Nacht aus, sondern prägt Energie, Konzentration und emotionale Belastbarkeit am Tag. Millionen Frauen leiden unter den Folgen unzureichender nächtlicher Erholung, die sich spürbar auf Alltag, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden auswirken. Gleichzeitig gewinnt der sogenannte „Gender Sleep Gap" in der Forschung zunehmend an Bedeutung2 : Der weibliche Körper regeneriert anders, häufig schlechter und benötigt im Durchschnitt mehr Schlaf, um sich erholt zu fühlen.3  „Schlaf ist kein Randthema, sondern insbesondere bei Frauen ein zentraler Faktor für körperliche und emotionale Stabilität", so Dr. Catalina Fernández de Ana Portela. Die Biologin und Gründerin von Hifas da Terra erforscht seit Jahren, welchen Beitrag Vitalpilze in der modernen Medizin leisten können. Eine aktuelle klinische Beobachtungsstudie ihres Unternehmens bringt nun beides zusammen und widmet sich erstmals der Frage, welche Rolle Vitalpilze bei der nächtlichen Erholung spielen können. Die Ergebnisse deuten auf ein großes Potenzial hin: Fast die Hälfte der teilnehmenden Frauen, die zuvor regelmäßig Medikamente einnahmen, konnte vollständig darauf verzichten.

Weibliche Erholung blieb zu lange unsichtbar

Dass solche Studien bislang fehlen, ist kein Zufall, erklärt Dr. Fernández de Ana Portela: „Frauen waren in klinischen Studien über Jahrzehnte hinweg unterrepräsentiert. Viele diagnostische Kriterien orientieren sich bis heute an Symptomen, die vor allem bei Männern auftreten, wie etwa lautes Schnarchen oder Atemaussetzer." Auch ein Bericht der Society for Women's Health Research kommt zu dem Schluss, dass geschlechtsspezifische Unterschiede in der nächtlichen Erholung lange zu wenig beachtet wurden.4  Bei Frauen zeigen sich die Beschwerden häufig anders: Anhaltende Müdigkeit, emotionale Erschöpfung, Reizbarkeit oder Konzentrationsprobleme stehen im Vordergrund. „Hinzu kommen hormonelle Einflüsse im Zyklus, während der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren sowie ein hoher Mental Load im Alltag", so die Biologin. Diese Kombination führt dazu, dass Schlafprobleme bei Frauen oft übersehen, fehlinterpretiert oder als „normal" abgetan werden – mit langfristigen Folgen für Energie, Belastbarkeit und Lebensfreude.

Erste Studie untersucht Vitalpilze und weibliche Nachtruhe

Vor diesem Hintergrund wurde die Hifas-Equilibrium-Studie konzipiert. „Ziel war es, die Erholungsqualität von Betroffenen unter realen Alltagsbedingungen systematisch zu erfassen und zu untersuchen, wie sich ein ergänzender Ansatz auf Ruhezeit und Regeneration auswirkt", betont die Biotechnologin. Insgesamt nahmen 30 erwachsene Frauen mit bestehenden Ein- und Durchschlafproblemen im Alter von 27 bis 69 Jahren teil, das Durchschnittsalter lag bei 54 Jahren. Über einen Zeitraum von zwölf Wochen nahmen die Teilnehmerinnen täglich zwei Kapseln Hifas Equilibrium ein – ein Präparat, das Extrakte aus Reishi, Löwenmähne und Cordyceps kombiniert. „Alle drei Pilze werden in der Forschung unter anderem im Zusam-menhang mit Stressregulation, emotionaler Balance und Regeneration untersucht – genau die Bereiche, die für die Erholung von Frauen entscheidend sind", erklärt Dr. Fernández de Ana Portela. Die Schlafqualität wurde zu Beginn der Studie sowie nach drei Monaten mithilfe eines international etablierten Fragebogens erfasst.

Drei von vier Frauen schliefen schneller ein – jede zweite setzte ihre Medikamente ab

Die Auswertung zeigt eine deutliche Verbesserung der allgemeinen Erholungsqualität. Besonders Veränderungen beim Einschlafen, der Dauer der nächtlichen Ruhephasen und dem subjektiven „Ausgeruhtsein" wurden beschrieben. Die positive Schlafqualität verdoppelte sich im Studienzeitraum. Drei von vier Frauen, die zuvor erst nach mindestens einer Stunde ein-schliefen, fanden nach drei Monaten spürbar schneller zur Ruhe. Zudem ging der Einsatz von Medikamenten im Verlauf der Studie zurück: Fast die Hälfte der Teilnehmerinnen, die zuvor regelmäßig zu Schlafmitteln gegriffen hatten, konnte diese vollständig absetzen. Nebenwirkungen wurden nicht berichtet.

Zeit, weiblichen Schlaf ernst zu nehmen

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass sich Schlafqualität bei Frauen gezielt erfassen lässt und bislang wenig beachtete Aspekte sichtbar werden. Nächtliche Unruhe wird hier nicht als persönliches Versagen verstanden, sondern als vielschichtiges Thema, das mehr Aufmerksamkeit und ein differenzierteres Verständnis verdient. Für Hifas da Terra ist das ein klarer Forschungsauftrag. „Die Studie ist für uns ein Anfang, kein Endpunkt", so Dr. Fernández de Ana Portela. Sie schließt ab: „Wir möchten dazu beitragen, dass weiblicher Schlaf in der Forschung den Stellenwert bekommt, den er verdient und dass Betroffenen Wege offenstehen, ihre Nachtruhe aktiv zu verbessern."


1: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8656919/
2: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7099181/
3: https://www.sleepfoundation.org/women-sleep/do-women-need-more-sleep-than-men
4: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4089020/


Über das Unternehmen:

Hifas da Terra ist ein innovatives Biotechnologieunternehmen mit Sitz in Pontevedra, Galicien (Spanien), das sich auf die Forschung und Entwicklung von Vitalpilz-Produkten spezialisiert hat. Seit der Gründung im Jahr 1999 verbindet das Unternehmen traditionelles Wissen der Mykotherapie mit moderner Wissenschaft, um hochwertige Nahrungsergänzungs- und Bio-Nutraceuticals herzustellen. Besonderen Wert legt Hifas da Terra auf Qualität und Nachhaltigkeit. So werden für die Gewinnung der Extrakte 100 kg frische Pilze zu 1 kg konzentriertem Extrakt verarbeitet (10:1 Verhältnis).

Alle Produkte sind bio-zertifiziert sowie gluten- und allergenfrei. Zudem verfügt das Unternehmen über einen der größten privaten Pilzbestände in Europa und wurde bereits mit 16 Auszeichnungen für Innovation und Exzellenz geehrt. Die Forschungsarbeit des Unternehmens konzentriert sich auf verschiedene Gesundheitsbereiche, darunter Magen-Darm, Immunologie, Onkologie, den Bewegungsapparat sowie mentale Gesundheit. Hifas da Terra engagiert sich für eine nachhaltige Produktion und Verpackung, um einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen sicherzustellen. In Deutschland ist das Unternehmen durch die Hifas da Terra Germany GmbH mit Sitz in Düsseldorf vertreten.

Die Produkte sind online erhältlich unter: https://hifasdaterra.de/