Ordnung im Kleiderschrank - Capsule Wardrobe & Ausmisten leicht gemacht

Es gibt diesen Moment am Morgen: Der Kleiderschrank ist voll – und trotzdem fühlt es sich an, als hätte man „nichts zum Anziehen“. Zu viele Teile, zu viele Entscheidungen, zu wenig Überblick. Gerade am Ende des Winters, wenn die ersten helleren Tage anklopfen, wächst die Sehnsucht nach Klarheit. Nach Leichtigkeit. Nach weniger Chaos – auch im Schrank.

(c) Shannon Deans via Pexels

Ordnung im Kleiderschrank ist dabei mehr als nur Aufräumen. Es ist ein kleines Reset-Ritual. Ein bewusster Blick auf das, was wir wirklich tragen. Und auf das, was wir vielleicht längst loslassen dürfen.

Weniger Teile, mehr Möglichkeiten – die Idee der Capsule Wardrobe

Eine Capsule Wardrobe basiert auf einem einfachen Prinzip: Wenige, gut kombinierbare Lieblingsstücke statt unzähliger Einzelteile. Zeitlose Basics, abgestimmte Farben, hochwertige Materialien. Ziel ist nicht Minimalismus um jeden Preis, sondern Klarheit im Alltag. Stell dir vor, du öffnest deinen Schrank – und alles passt zusammen. Kein hektisches Kombinieren, kein Suchen nach dem „einen passenden Oberteil“. Stattdessen ein ruhiger Überblick. Um diesen Zustand zu erreichen, lohnt sich ein erster Schritt: Alles einmal herausnehmen. Ja, wirklich alles. Dann sortieren – nach Kategorien, Farben oder Jahreszeiten. Schon hier zeigt sich oft, was wirklich getragen wird und was nur Platz einnimmt. Ein kleines, aber wirkungsvolles Hilfsmittel dabei sind einheitliche Kleiderbügel, zum Beispiel schmale Samt-Kleiderbügel*. Sie sparen nicht nur Platz, sondern sorgen sofort für ein ruhigeres Gesamtbild im Schrank. 

Ausmisten ohne Drama

Ausmisten muss kein radikaler Akt sein. Es reicht, ehrlich zu sich selbst zu sein. Drei Fragen helfen dabei:

  • Habe ich dieses Teil im letzten Jahr getragen?

  • Fühle ich mich wirklich wohl darin?

  • Würde ich es heute noch einmal kaufen?

Wenn die Antwort dreimal „Nein“ lautet, darf es gehen.

Praktisch ist es, beim Sortieren direkt mit Aufbewahrungslösungen zu arbeiten. Kleidung, die du saisonal einlagern möchtest, kannst du in Vakuumbeuteln* verstauen – das spart enorm viel Platz und schützt empfindliche Stoffe vor Staub. Auch transparente Aufbewahrungsboxen* helfen dabei, Winter- oder Sommerteile übersichtlich zu lagern. So weißt du jederzeit, was wo ist – ohne Kistenchaos im Keller. 

Struktur bringt Ruhe

Ist einmal aussortiert, geht es ans Neu-Ordnen. Hier zahlt sich ein klares System aus. Hänge Oberteile nach Farbe auf – von hell nach dunkel. Falte Pullover einheitlich. Nutze kleine Schubladeneinsätze für Socken, Unterwäsche oder Accessoires. Besonders hilfreich sind Schubladen-Organizer*, die sich an unterschiedliche Größen anpassen lassen. So verschwinden einzelne Teile nicht mehr im Durcheinander. Für Gürtel, Taschen oder Schals eignen sich spezielle Mehrfach-Kleiderbügel* oder Hakenleisten. Sie nutzen vertikalen Raum und schaffen Luft zwischen den Kleidungsstücken.

Der mentale Effekt von Ordnung

Ein aufgeräumter Kleiderschrank wirkt sich stärker aus, als man denkt. Entscheidungen fallen leichter. Der Start in den Tag fühlt sich ruhiger an. Und man entwickelt oft ein neues Bewusstsein für Qualität statt Quantität. Vielleicht merkst du auch: Weniger Kleidung bedeutet nicht weniger Stil. Sondern mehr Klarheit. Mehr Identität. Mehr Selbstvertrauen in die eigene Auswahl. Wer seine Capsule Wardrobe langfristig planen möchte, kann sich mit einem kleinen Notizbuch oder Planer einen Überblick verschaffen: Welche Farben dominieren? Welche Teile fehlen? Was möchte ich in Zukunft bewusst kaufen – und was nicht mehr?

Fazit: Platz schaffen für Neues

Ordnung im Kleiderschrank ist kein oberflächliches Projekt. Es ist ein bewusster Schritt in Richtung Klarheit – innen wie außen. Gerade zum Übergang in eine neue Saison tut es gut, Ballast loszuwerden und Platz zu schaffen. Nicht für mehr Konsum. Sondern für mehr Überblick. Mehr Lieblingsstücke. Mehr Leichtigkeit. Vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment, deinen Schrank zu öffnen – und neu zu beginnen.


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