Central Park zum Abwinken

Die Schule ist langweilig und das Familienleben unerträglich, der Film aber irgendwie auch.

Szenenaufnahme aus Central Park

Die Story: Die High-School-Clique um Harold (Justiin A. Davis) und seine Freundin Leyla (Grace van Patten) hängen lieber drigenkonsumierend im New Yorker Central Park ab. Sie ahnen jedoch nicht, dass ihr kommender Ausflug dorthin das - laut PP - "absolute Grauen" bereithält, denn ein rachsüchtiger Killer wartet nur darauf, sie für die Sünden ihrer Väter bezahlen zu lassen.

Und da fängt das Problem an. Was sich hier so selbstverständlich anhört, bringt der Film leider so nicht rüber. Das absolute Grauen ist eine Art betrogener Irrer, der nicht näher vorgestellt wird. "Die Sünder der Väter" sind höchstens im Singular zu verwenden und auch dann macht das ganze keinen echten Sinn. Als dann noch ein Stadtstreicher als "Held" dazukommt, verliert sich die Handlung bis zum Ende ganz im Nebel der Eindeutigkeit. Un die Szenen als solches: Alles, aber definitiv kein "absolutes Grauen". Eher ein härterer Tatort, der keine Aufklärung will.

Justin Reinsilbers Regie-Erstlingswerk Central Park ist leider eine Enttäuschung, die 20 Jahre zu spät kommt und maximal Durchschnitt ist.