Replicas: Keanu Reeves spielt Frankenstein 4.0

Die Idee ist nicht so ganz neu: Bereits SF-Autor John Scalzi hatte sie. Das Bewußtsein von Menschen ist "speicherbar" und wird einfach beim Ablauf der biologischen Uhr in einen jüngeren Klon gepackt.

Der Neurowissenschaftler Will Foster (Keanu Reeves) befindet sich kurz vor dem Durchbruch, einem Computer menschliches Bewusstsein einpflanzen zu können. Da sterben sowohl seine geliebte Frau als auch die drei Kinder bei einem Verkehrsunfall. Völlig verzweifelt zwingt Will seinen Labor-Kollegen Ed, ihm dabei zu helfen, Klone seiner Familie herzustellen, bei denen er das Bewußtsein seiner frisch Verstorbenen implantieren will. Es gelingt, aber ...

Der Science-Fiction-Film von den Machern von Transformers mit John Wick-Star Keanu Reeves („Siberia – Tödliche Nähe“, „Matrix-Trilolgie“) als modernem Frankenstein 4.0 (nur sehen seine "Monster" nicht wie Monster aus, sondern wie Menschen - und sie verhalten sich auch sehr symphatisch) im Zeitalter von KI und Klontechnik unterhält, aber leider mehr auch nicht. Zu oberflächlich sind die Details, zu kurz die Zeit, um Tiefe zu bekommen.

Ebenfalls mit dabei Alice Eve („Black Mirror“ (Serie), „Cold Comes The Night“, „Men in Black 3“) als seine Ehefrau Mona Foster, Thomas Middleditch („Silicon Valley“ (Serie), „The Wolf of Wall Street“) als sein Arbeitskollege und „Partner in Clone“ Ed Whittle und John Ortiz („Kong: Skull Island“, „The Fast & The Furious“-Reihe, „American Gangster“) als zwielichtiger Vorgesetzter Jones.

Fazit: kann, muss aber nicht - aber vielleicht wird ja noch eine gute Serie daraus :-)