Automatic: das Gefühl von Angst und Entfremdung

Automatic sind Izzy Glaudini (Synths, Vocals), Lola Dompé (Drums, Vocals) und Halle Saxon (Bass, Vocals).

Automatic - Quelle: PE-Foto

Die Band traf sich in der DIY-Musikszene von Los Angeles und begann 2017, gemeinsam zu jammen. Schnell verbreitete sich sich die Kunde über ihre explosiven Live-Shows.  Im Laufe des letzten Jahres haben sie sich zu einem wichtigen Standbein im L.A.-Club Circuit entwickelt.

Lola wurde in einen Punk-Haushalt hineingeboren (ihr Vater ist Kevin Haskins, der Schlagzeuger von Bauhaus) und trat ihrer ersten Band, dem Art-Rock-Outfit Blackblack, bei, als sie gerade 13 Jahre alt war. Halle und Izzy trafen sich in lokalen Bands im Nordosten von LA; Izzy war Gitarristin und Sängerin, und Halle steckte ihren Fretless-Bass gerne in einen Gitarrenverstärker.

Unbeeindruckt von der maskulinen Energie der lokalen Szene und der Rockmusik im Radio – „pumped out like plastic bottles into the ocean.“ – tauschte Izzy die Gitarre in einen Synth und schloss sich 2017 mit Halle und Lola zusammen. Sie nannten sich "Automatic", nach einem Song der Go-Go's - der einzigen rein weiblichen Band, die je ein gesamtes Album geschrieben und aufgenommen hat, das in den USA Platz 1 der Charts erreichte.

Der rote Faden, der „Signals“ durchzieht, ist das Gefühl von Angst und Entfremdung, womöglich eine der prägenden Erfahrung des frühen 21. Jahrhunderts überhaupt: das Gefühl, am Rand der Welt zu stehen. Oder wie Automatic es ausdrücken: „Die Welt ist so am Arsch. Keine Ahnung, wie ein Musiker sagen könnte: 'Das ist alles toll.'

Zwei deutsche Tourdaten sind bestätigt:
27.10.2019 Hamburg, Goldener Salo
28.10. Berlin, Urban Spree